4.3.1 Stilistische Mittel für Analysen
- baars2022
- 5. Sept. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Sept. 2022
Wenn man einen Text analysieren/interpretieren will, muss dieser auf die sprachlichen Mittel untersucht werden. Welche stilistischen Mittel es alles gibt, das kannst du hier noch einmal nachlesen.

Alliteration
→ besteht aus mindestens zwei, gleich anfangenden, aufeinanderfolgenden Worten, wichtig dabei: Es geht nach Klang.
Antithetik
→ Wenn zwei eigentlich gegensätzliche Zusammenhänge gegenüber gestellt werden
Anapher
→ die Worte an zwei aufeinanderfolgenden Sätzen, wiederholen sich
Ellipse
→Wenn bestimmte Teile einer Aussage weggelassen werden, dieser jedoch immer noch verständlich ist.
Epipher
→ Wiederholung von Wort / Wörtern am Ende von aufeinander folgenden Sätzen
Euphemismus
→ ist die nette Umschreibung einer nicht so schönes Situation oder eines nicht so freundlichen Wortes
Hendiadyoin
→ Wenn der gleiche Zusammenhang durch mehrere Begriffe ausgedrückt wird
Hyperbel
→ eine Übertreibung eines Ereignisses oder einer Situation
Inversion
→ Wenn die eigentliche Satzstruktur umgedreht wird
Metapher
→ Eine Verbildlichung, z.B. "Den Wald vor ganzer Bäumen nicht mehr sehen." Es muss also gleichgültig sein.
Neologismus
→ Wortneufindung
Oxymoron
→ verknüpft etwas, das sich eigentlich ausschließt
Paradoxon
→ Ein Widerspruch oder starker Gegensatz in sich
Parallelismus
→ erkennst du an der Wiederholung im Satzbau oder im Satz selbst
Personifizierung
→ Wenn ein Sachverhalt oder Zustand als Person dargestellt wird
rhetorische Frage
→ ist eine Scheinfrage, also eine Frage, auf die man keine Antwort möchte bzw. keine Antwort erwartet wird
Symbol
→ Wenn ein Sachverhalt dazu genutzt wird, eigentlich etwas anderes, besonderes auszudrücken
Tautologie
→ Wiederholung eines Wortes oder durch ein sinngleiches Wort, d.h. es ist doppelt gemoppelt
Vergleich
→ zwei Bereiche werden zusammen verknüpft anhand von Gemeinsamkeiten
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